Glyphosat in Lebensmitteln

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Glyphosat wird in der konventionellen Landwirtschaft im Pflanzenschutz seit 1974 angewandt und in vielen Pflanzenschutzmitteln verwendet, wie z.B. in RoundUp. In der europäischen Landwirtschaft werden Unkrautbekämpfungsmittel (Herbizide) mit Glyphosat vor allem dazu benutzt, Unkräuter vor oder nach dem Anbau von Feldfrüchten zu bekämpfen. Der Wirkstoff wird über die grünen Pflanzenteile aufgenommen und auch in die unterirdischen Pflanzenteile transportiert. Dadurch lassen sich auch ausdauernde Unkräuter bekämpfen.
Die entscheidenden Fragen: Welches Gesundheitsrisiko birgt Glyphosat für Menschen? Erhöht es das Risiko, an Krebs zu erkranken? Tatsache ist auf jeden Fall, das Glyphosat mittlerweile im menschlichen Körper angekommen ist.
Die WHO hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ klassifiziert, das BfR ( Bundesamt für Lebensmittelsicherheit) hingegen als „nicht krebserregend“. Viele Indizien sprechen gegen die Substanz. Mitte November 2015 hat sich die Efsa (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) für eine Verlängerung der Zulassung ausgesprochen, zum Entsetzen vieler Forscher, die Glyphosat seit Jahren untersuchen.

Bio-Bauern schützen ihre Pflanzen ökologisch und halten Unkräuter mit innovativen Verfahren erfolgreich, ohne Risiko für Mensch und Umwelt im Zaum.

Hier folgt ein sehenswerter Bericht aus der Sendung Markt vom WDR (27.10.2015):